über uns

GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND TOLERANZ!
JASS verfolgt die Vision einer inklusiven Gesellschaft, befürwortet Diversität und steht für Respekt. Wir setzen uns gegen Diskriminierung ein, gehen gegen Vorurteile, Stereotype und Rassismus innerhalb unserer Gesellschaft vor und orientieren uns dabei an den Menschenrechten. Die Menschenrechte sind universell und gelten für alle Menschen (und nicht nur für einige). JASS setzt sich für die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte ein und steht für eine inklusive Gesellschaft und für Respekt und Toleranz. Dabei arbeitet JASS mit verschiedenen Bereichen:

 

JASS info fördert die Meinungsbildung, erzählt interessante Geschichten und lässt Menschen über sich selbst sprechen.

JASS genuss lädt zum Genuss von Vielfalt ein und schafft Kontakt zwischen Menschen.

JASS gegen HASS beschäftigt sich mit Extremismus und Hate Speech

JASS know how teilt Wissen zu Projektmanagement, Marketing und Kommunikation in der gesellschaftlichen Projektarbeit.

 

Mehr zu JASS info
JASS info widmet sich der Informationsvermittlung. Dabei werden verschiedene Themen im Umgang mit Minderheiten aufgegriffen und Angehörige von Minderheiten sprechen über sich selbst und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen. Mit den Informationsveranstaltungen wird gezielt gegen Schwarz-Weiss-Denken, gegen Halbwissen und Halbwahrheiten und die daraus resultierenden Vorurteile vorgegangen. Jeder Mensch ist Experte für sich selbst und spricht für sich selbst. Angestrebt wird eine differenzierte Betrachtung der Besucher*innen im Umgang mit Minderheiten. Es muss ein Gegenpol zu den emotionsgeladenen Diskussionen im Stile der „Arena“ geschaffen werden, ein Gefäss, in dem vertiefte respektvolle Auseinandersetzungen zu verschiedenen Themen möglich ist (sogenannte Save Spaces). Dabei steht der Austausch von unterschiedlichen Einstellungen und Meinungen, Respekt, Toleranz und die Begegnung auf Augenhöhe in unserer Gesellschaft im Vordergrund.

 

Mehr zu JASS genuss
Gegessen wird an jedem Ort der Welt, weshalb Essen verbindet. Durch die soziale Interaktion vieler verschiedener Menschen in einer kleinen Küche wird aktiv ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein Miteinander gesetzt. Darum wird JASS genuss dem urbanen Trend »Wert auf die Ernährung zu legen, diese zu geniessen und damit zu experimentieren« gerecht. Kulturelle Vielfalt wird dabei über das gemeinsame Kochen erlebbar und über das gemeinsame Essen geniessbar gemach. Die Veranstaltungen fördern lokal und regional die gesellschaftliche Durchmischung. Durch das gemeinsame Erlebnis und das Schaffen eines grenzenlosen Buffets des Genusses werden Vorurteile und Diskriminierung mit Freude und Interaktion bekämpft. JASS ist ein Gesellschaftsspiel.

 

Warum wir tun was wir tun
Das Projekt basiert auf der Idee einer Studentin der Sozialen Arbeit der ZHAW- Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Rahmen ihres Studiums waren verschiedene Leistungsnachweise zu erbringen. Einer dieser Leistungsnachweise setzte sich mit der Ablehnung und dem Hass gegenüber Muslimen*innen in der Schweiz auseinander. Ein anderer Leistungsnachweis befasste sich mit dem Bild, das in vielen Medien über zugewanderte Menschen gezeichnet wird. Die vertiefte Auseinandersetzung mit diesen Themen und das dritte Mandat der Sozialen Arbeit (nach Staub-Bernasconi) führten zur Idee von JASS. Ein Teil des dritten Mandates besteht aus dem Ethikkodex der Sozialen Arbeit, welcher wiederum auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO und auf den Europäischen Menschenrechtskonventionen aufbaut. Darin ist in Artikel 2 das Verbot zur Diskriminierung zu finden:

»Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.«

(Bild: © UN Photo)

Das Verbot zur Diskriminierung findet sich zudem auch in der Bundesverfassung der Schweiz im Kapitel der Grundrechte wieder. Artikel 8 Abs. 2 BV hat folgenden Wortlaut:

»Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.«

Mit dem Artikel 8 der BV bekennt sich das Schweizer Volk zur Vielfalt, zum respektvollen Umgang miteinander und zur Toleranz. Der Artikel ist ein bedeutender rechtlicher Grundpfeiler der hiesigen Gesellschaft und trotzdem findet Diskriminierung täglich statt. Ob bei Bewerbungsgesprächen aufgrund des Familiennamens, bei Kopftuchverboten in Schulen und an Arbeitsplätzen oder durch „racial profiling“ der Polizei – Diskriminierung hat viele Facetten und betrifft Minderheiten aller Art. Gewisse Minderheiten sind besonders betroffen. Fremd aussehende Menschen und Menschen muslimischen Glaubens sind aufgrund der populistischen Agenda verschiedener Parteien und der emotionalen medialen Berichterstattung besonders betroffen.

JASS ist die Antwort auf Rassismus, Diskriminierung, Stereotypisierung und Xenophobie in der Schweiz. JASS wurde von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft gegründet, um ein Zeichen für Toleranz und Respekt gegenüber allen zu setzen. Hinter JASS steht kein Auftraggeber oder eine bereits bestehende Organisation. JASS gründet sich aus dem dritten Mandat der Sozialen Arbeit und stützt sich auf die UNO Menschenrechtserklärung und die Bundeverfassung.

Willst du wissen wer denn hinter dem ganzen steckt? Dann klicke hier!

Willst du bei JASS mitmachen? Dann ist dies der Link für dich!